Neuigkeiten

Juni 2016: Egill Sæbjörnsson geht nach Venedig

Egill Sæbjörnsson 2014 bei der Einweihung seiner Lichtkunstinstallation "Kaskade" im Kunstmuseum Ahlen. Foto: Hubert Kemper, Ahlen
Egill Sæbjörnsson 2014 bei der Einweihung seiner Lichtkunstinstallation "Kaskade" im Kunstmuseum Ahlen. Foto: Hubert Kemper, Ahlen

Egill Sæbjörnsson wird auf der kommenden 57. Internationalen Biennale in Venedig im Jahr 2017 sein Heimatland Island repräsentieren. Der in Berlin und Reykjavik lebende isländische Künstler hat für das Kunstmuseum Ahlen die Lichtkunstinstallation Kaskade realisiert, die seit 2014 für Furore sorgt: Nacht für Nacht wird das Tonnen-Dach des Kunstmuseums durch die Projektion herablaufender Lichtstreifen eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das Kunstwerk ist Teil des Netzwerkes Hellweg – ein Lichtweg und wurde großzügig finanziert mit Mitteln der Kunst- und Kulturförderung des Landes NRW sowie der Theodor F. Leifeld-Stiftung.

 

Die Biennale in Venedig ist die älteste und wichtigste internationale Schau zeitgenössischer Kunst. Museumsdirektor Burkhard Leismann freut sich über den Meilenstein in der künstlerischen Entwicklung Egill Sæbjörnssons: „Es überrascht mich nicht, dass die Wahl auf ihn gefallen ist – Egills Kunst weckt einfach Begeisterung!“

 

Kuratiert wird der isländische Pavillon von der deutschen Kunsthistorikerin Stefanie Böttcher, die seit 2015 künstlerische Leiterin der Kunsthalle Mainz ist. Weiterführende Informationen zur Ernennung Egill Sæbjörnssons finden Sie auf der Webseite des Icelandic Art Center. 

 

Februar 2016: Kooperation mit der UdK Berlin

Anlässlich der Ausstellung Die Freiheit muss man nehmen. Meret Oppenheim und Freunde hat das Kunstmuseum Ahlen mit der renommierten Universität der Künste Berlin (UdK) zusammen gearbeitet. Studierende des ersten Semesters des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation haben Plakate, kurze Ausstellungsvideos und Vorschläge für den Online-Auftritt unter der Leitung von Iris Jungels, Lehrkraft für besondere Aufgaben im Bereich audiovisuelle und verbale Kommunikation, erarbeitet. Die Ergebnisse wurden dem künstlerischen Direktor des Kunstmuseums Ahlen Burkhard Leismann und seiner Stellvertreterin Susanne Buckesfeld Ende Januar am Institut für Theorie und Praxis der Kommunikation (ITPK) der Fakultät Gestaltung präsentiert. Die spannendsten Entwürfe werden in der nächsten Zeit auf unserer Webseite, auf Facebook sowie auf einem Display im Eingangsbereich des Kunstmuseums öffentlich gezeigt.

 

Januar 2016: Schenkung von Dr. Andreas Dombret

v.l.n.r.: Dr. Andreas Dombret, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Museumsdirektor Burkhard Leismann mit Arnulf Rainer: Bergärschchen, 1975, Mischtechnik, 29,5 x 42 cm
v.l.n.r.: Dr. Andreas Dombret, Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Museumsdirektor Burkhard Leismann mit Arnulf Rainer: Bergärschchen, 1975, Mischtechnik, 29,5 x 42 cm

Auf Initiative und Vermittlung von Dr. Andreas Dombret präsentierte das Kunstmuseum Ahlen im letzten Jahr die retrospektive Ausstellung „Arnulf Rainer. Malerei, Arbeiten auf Papier“ zum 85. Geburtstag des österreichischen Ausnahmekünstlers . In enger Zusammenarbeit mit der Familie des Künstlers sowie in Kooperation mit dem Arnulf Rainer-Museum in Baden bei Wien wurden rund 100 Exponate aus allen Werkphasen ausgewählt, die vorher in Deutschland noch nicht öffentlich gezeigt worden waren. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Leihgaben aus dem Privatbesitz von Dr. Andreas Dombret. Aus diesem Bestand überreicht er heute in Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Berger die Papierarbeit „Bergärschchen“, 1975, dem Kunstmuseum Ahlen als Schenkung für seinen Sammlungsbestand.

 

In der Analogie von Landschaft und Körper und dem gestischen Farbauftrag ergänzt das Werk den Sammlungsschwerpunkt konstruktiv-konkreter Kunst der Nachkriegszeit. Der Düsseldorfer Künstler-Gruppe ZERO, der sich das Kunstmuseum Ahlen mit Werkkonvoluten von Heinz Mack und Adolf Luther widmet, war Arnulf Rainer Anfang der 1950er-Jahre verbunden, bevor er konsequent eigene Wege ging und mit seiner Strategie des Übermalens zu einem der wichtigsten Gegenwartskünstler Österreichs wurde.

 

Dr. Andreas Dombret, Bad Homburg v.d.H., ist dem Kunstmuseum sehr verbunden, da er seine Jugend in der Stadt an der Werse verbrachte. 2013 und 2014 hatte Dr. Dombret bereits eine Skulptur und ein Gemälde von Hans Steinbrenner (1928-2008) dem Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. geschenkt, der die Arbeiten als Dauerleihgabe für die Sammlung des Hauses zur Verfügung stellte. 

Dezember 2015: Plakat-Aktion MIGRANTAS

 

„Beitrag zur Kultur“ – „Ich bin wie du“ – diese Slogans auf leuchtend gelben Plakaten werden ab Ende nächster Woche den Ahlenern an vielen Orten in der Stadt ins Auge fallen. Die Plakate sind Ergebnis eines Workshops, der im November im Rahmen des Internationalen Frauenfrühstücks zusammen mit dem Kunstmuseum Ahlen als Teil des Projektes „Demokratie leben!“ stattfand. Das Gesamtprojekt „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ wird noch bis Ende 2019 von Arbeiterwohlfahrt, Stadt
Ahlen und Bürgerzentrum durchgeführt.

 

Die Plakataktion „MIGRANTAS – eine visuelle Sprache der Migration in Ahlen“ wird am Internationalen Tag der Migranten am Freitag, den 18. Dezember 2015 um 19 Uhr im Foyer des Rathauses öffentlich vorgestellt. Einführende Worte zu den Plakaten des Berliner Kollektivs MIGRANTAS spricht Susanne Buckesfeld, stellvertretende künstlerische Leiterin des Kunstmuseums Ahlen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Dezember 2015: Lichtkunst-Adventskalender

Egill Sæbjörnsson: Kaskade, 2014, Lichtkunstinstallation/Videoprojektion. Foto: Hubert Kemper, Ahlen © Egill  Sæbjörnsson/KMA
Egill Sæbjörnsson: Kaskade, 2014, Lichtkunstinstallation/Videoprojektion. Foto: Hubert Kemper, Ahlen © Egill Sæbjörnsson/KMA

 

Zu einem Lichtkunst-Adventskalender lädt das Kunstmuseum Ahlen im Dezember alle kleinen und großen Kinder herzlich ein: Jeden Abend um ca. 17.30 Uhr geht auf dem Dach des Neubaus ,ein Kläppchen' auf und es wird jeweils einen neuen Film mit dem rothaarigen Mädchen zu sehen geben, das so einen schönen gelben Helm und gelbe Gummistiefel trägt. Der isländische Künstler Egill Sæbjörnsson, von dem die Lichtkunstinstallation „Kaskade“ (2014) stammt, hat für das Mädchen ganz neue ‚Abenteuer‘ entworfen. Zu dem Adventskalender wird ein Malwettbewerb für Kinder bis 12 Jahren veranstaltet. Gefragt sind Ideen und Einfälle zu all dem, was das Mädchen sonst noch auf dem geschwungenen Aluminium-Dach des Kunstmuseums erleben könnte. Die schönsten Ideen werden prämiert.

 

Zur Preisverleihung Ende Januar wird der Künstler selbst nach Ahlen kommen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Beiträge zum Malwettbewerb können bis zum Ende der Weihnachtsferien mit Namen, Adresse und Telefonnummer versehen im Kunstmuseum Ahlen abgegeben werden.

Nov.15: MIGRANTAS. Eine visuelle Sprache der Migration

Florencia Young und Marula di Como vor einem ihrer Plakate mit Piktogrammen.
Florencia Young und Marula di Como vor einem ihrer Plakate mit Piktogrammen.

 

Das Projekt „MIGRANTAS. eine visuelle Sprache der Migration in Ahlen“  wird am Samstag, den 21. November 2015 von 10-14.30 Uhr beim Internationalen Frauenfrühstück in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Ahlen angeboten und findet in der Familienbildungsstätte in der Klosterstraße statt. Der Bilderworkshop wird von den Argentinierinnen Florencia Young und Marula di Como vom Kollektiv MIGRANTAS aus Berlin durchgeführt. Als Künstlerin und Designerin mit eigener Migrationsgeschichte entwickeln die beiden ausgehend von ihren Workshops Piktogramme, um die Situation von Migrantinnen bildlich auf den Punkt zu bringen. Auf Taschen gedruckt und in Form von Plakaten soll eine Diskussion über Migration in der Stadt angeregt werden, die Verständnis für die Situation von Migrantinnen in Ahlen weckt und für das friedliche und respektvolle Zusammenleben in einer von kultureller Vielfalt geprägten Gesellschaft wirbt. Migration wird dabei als ein Phänomen verstanden, das nicht nur die Ausgewanderten, sondern alle angeht und weltweit Normalität geworden ist. Das Angebot wird im Rahmen von „Demokratie leben!“ finanziert und ist kostenlos. Da es als Teil des Internationalen Frauenfrühstücks stattfindet, bringen alle Teilnehmerinnen etwas Leckeres zum Essen mit. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 0 23 82 / 91 83 0 oder per Mail.


Mehr Informationen über MIGRANTAS finden Sie hier.


Das Projekt im Rahmen von "Demokratie leben!" wird getragen von der Stadt Ahlen, der AWO Warendorf und dem Bürgerzentrum Ahlen.

März 2015: Förderkreis lädt zum Performance-Abend!

Arnulf Rainer: Pagode, undatiert, ca. 1975-78, Graphit, Ölkreide, Tusche auf Foto, 50,6 x 60,6 cm © Atelier Arnulf Rainer. Foto: Robert Zahornicky © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Arnulf Rainer: Pagode, undatiert, ca. 1975-78, Graphit, Ölkreide, Tusche auf Foto, 50,6 x 60,6 cm © Atelier Arnulf Rainer. Foto: Robert Zahornicky © VG Bild-Kunst, Bonn 2015

Am kommenden Samstag, den 7. März, um 19.30 Uhr lädt der Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. unter dem Titel "Körper und Archichitektur" zu einem Performance-Abend im Rahmen der aktuellen Arnulf Rainer-Ausstellung ein. Rainer hat in seinen Fotografien von Artistinnen aus den 1970-er Jahren den weiblichen Körper mit architektonischen Prinzipien in Bezug gebracht. Evamaria Schaller, geb. 1980 in Graz, setzt sich in ihren Performances höchst sensibel mit dem architektonischen Raum auseinander, sie erkundet ihn, vermisst ihn körperlich und bezieht die Anwesenden behutsam in das konkrete gegebene Handlungsfeld mit ein. Durch ihre körperbasierte Erschaffung von höchst eindringlichen räumlichen Situationen übersetzt sie die performativen Aspekte der Arbeiten von Arnulf Rainer in die Gegenwart. Evamaria Schaller studierte in Graz, Salzburg und Prag Fotografie und Multimedia, bevor sie von 2007-2011 als Postgraduierte ein Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln absolvierte, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Für ihre Kunst hat Schaller zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter 2013 und 2012 ein Stipendium im Künstlerdorf Schöppingen, 2012 das Peter Mertes-Stipendium des Bonner Kunstvereins sowie das Chargesheimer-Stipendium für Medienkunst der Stadt Köln. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Performance besteht die Möglichkeit, gegen eine Spende an einem kleinen Imbiss aus dem Restaurant "Chagall" teilnzunehmen - nur nach vorheriger Anmeldung bis Mittwoch, den 4. März 2015 unter Tel. 0 23 82 / 91 83 0 oder per Mail.

 

März 2015: Ministerin Löhrmann kommt zur Unterzeichnung der Bildungspartnerschaft mit der Fritz-Winter-Gesamtschule ins Kunstmuseum

V.l.n.r.: Silke Linnemann, Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V., Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister, Alois Brinkkötter, Schulleiter, Ministerin Sylvia Löhrmann, Burkhard Leismann, künstlerischer Leiter, Meinolf Wiesehöfer, Theodor F. Leifeld-Stiftung
V.l.n.r.: Silke Linnemann, Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V., Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister, Alois Brinkkötter, Schulleiter, Ministerin Sylvia Löhrmann, Burkhard Leismann, künstlerischer Leiter, Meinolf Wiesehöfer, Theodor F. Leifeld-Stiftung


Am Mittwoch, den 4. März 2015 würdigte NRW-Bildungsministerin Sylvia Löhrmann die Unterzeichnung einer Bildungspartnerschaft des Kunstmuseums Ahlen und der Fritz-Winter-Gesamtschule mit einem Besuch in Ahlen. Zum feierlichen Höhepunkt besuchte sie das Kunstmuseum, wo Kinder aus den Kunstklassen verschiedener Jahrgangsstufen ihre Arbeiten im Rahmen der aktuellen Arnulf Rainer-Ausstellung präsentierten. Die Unterzeichnung besiegelt eine bereits langjährig bestehende, sehr fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den Museumspädagoginnen des Kunstmuseums Ahlen, Alexandra Dolezych und Dagmar Schmidt, und den Schülern und Lehrern der Kunstklassen der Fritz-Winter-Gesamtschule.

Im Hintergrund: Arnulf Rainer: Elektrische Haarhelden, 1968, Graphit auf Ultraphan, 119 x 260 cm

© Atelier Arnulf Rainer.



November 2014: Spende der Sparkasse Münsterland Ost

Sparkassenvorstand Roland Klein (v.l.) überreichte Museumsleiter Burkhard Leismann, seiner Stellvertreterin Susanne Buckesfeld sowie dem Museumsgeschäftsführer Rüdiger Hartleb eine Spende der Sparkasse für eine Sammlungsdokumentation.
Sparkassenvorstand Roland Klein (v.l.) überreichte Museumsleiter Burkhard Leismann, seiner Stellvertreterin Susanne Buckesfeld sowie dem Museumsgeschäftsführer Rüdiger Hartleb eine Spende der Sparkasse für eine Sammlungsdokumentation.

Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Münsterland Ost an das Kunstmuseum Ahlen erscheint Anfang des kommenden Jahres eine Publikation über die Sammlungsaktivitäten des Kunstmuseums von 2005 bis heute. Zum zweiten Mal seit seinem Bestehen wird damit eine Dokumentation des Hauses herausgegeben und Bilanz der über zwanzigjährigen, erfolgreichen Museumsarbeit gezogen. „Die Bilanz des Kunstmuseums ist einwandfrei“, sagte Roland Klein, Stellvertretendes Mitglied des Sparkassenvorstandes, mit einem Augenzwinkern. „Die immer wieder interessante und erfolgreiche Ausstellungsarbeit macht das Museum weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Das sorgt – buchhalterisch ausgedrückt – für einen hervorragenden Bilanzgewinn und schafft einen echten Mehrwert für die Menschen vor Ort.“ Anlass für die Spende ist die aktuelle Ausstellung „Das, was man hat. No. 2“, die noch bis zum 25. Januar 2015 einen umfassenden Einblick in die Bestände der eigenen Sammlung gewährt.

 

Oktober 2014: Eine Bank für die Lichtkunst

 

Am Freitag, den 17. Oktober,  wurde sie endlich offiziell eingeweiht - die Bank der Stadtwerke Ahlen, von der aus man nun allabendlich einen guten Blick auf die Lichtkunstinstallation "Kaskade" von Egill Sæbjörnsson auf dem Dach des Kunstmuseums werfen kann. Das eigens ausgesuchte Design des Sitzmöbels passt sich sogar an die Streifen-Ästhetik des Lichtkunstwerkes an. Etwaiger Picknick-Abfall kann direkt nebenan in einem nagelneuen Müllbehälter entsorgt werden. Zwar muss man sich in den kommenden Monaten eher warm anziehen, um im Sitzen die Lichtkunstinstallation zu genießen, doch dafür hat Herr Tröger, Stadtwerke Ahlen (im Bild rechts, sitzend), eine passende Lösung parat: Eine Iso-Sitzunterlage, die gegen eine Schutzgebühr von 1 € bei den Stadtwerken erworben werden kann.

Abb: Vertreter von Stadt (Mitte, sitzend: Bürgermeister Benedikt Ruhmöller; stehend, v.l.n.r.: Jörg Pieconkowski, Dominik Cibulski, Marcel Fließ, Bernhard Epke, alle Grünflächenamt), Stadtwerken (rechts, sitzend: Hans-Jürgen Tröger) und dem Kunstmuseum (von links, sitzend: Rüdiger Hartleb, Susanne Buckesfeld) machen es sich auf der neuen Bank bequem.

September 2014: Ausstellungsfilm online!

Einfach mal schauen, was es zu sehen gibt - das ermöglicht ab sofort der neue Film zur aktuellen Doppelausstellung im Kunstmuseum Ahlen. Was sich hinter "Wolf Hamm: Die Eukatastrophe" und "Ivo Lucas: Room at the Top" verbirgt, kann auf dem Youtube-Kanal des Kunstmuseums entdeckt werden. Die faszinierende Hinterglasmalerei von Wolf Hamm und die spannungsvollen Malcollagen von Ivo Lucas sind noch bis zum 26. Oktober im Kunstmuseum zu sehen - und das völlig offline!

August 2014: Projekt "Hellweg Konkret" geht an den Start

Eine Region im Fokus der konkreten Kunst

Das Ausstellungsprojekt „Hellweg konkret“ macht sich auf die Spur des konkreten Kunstschaffens in der Hellwegregion nach 1945. Die mehrteilige Reihe mit Stationen in Ahlen, Arnsberg, Hamm, Soest und Unna widmet sich einem wichtigen Zweig modernen und zeitgenössischen Kunsthandelns, das im regionalen Fokus bislang nur selten Beachtung gefunden hat. Die Aktualität und Relevanz der Werke regional wirkender Künstler wie Erich Lütkenhaus (1924-2010) und Gerhard Weber (1925-2013) in Hamm, K.G. Schmidt (1914-1987) in Bad Sassendorf, des Briten Gordon F. Turner (1944-1983) in Erwitte sowie Carlernst Kürten (1921-2000) in Unna zeigt sich dabei insbesondere im Dialog mit internationalen Positionen der Gegenwart. Die Ausstellungsreihe findet an Orten der Hellwegregion statt, wo konkrete Kunst entstanden ist, gesammelt oder vermittelt wird.

 

Die Reihe beginnt am 17.08.2014 im Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus Soest mit einer Ausstellung zu K.G. Schmidt und seinen Weggefährten Carlernst Kürten, Erich Lütkenhaus und Gordon F. Turner.  Im Kunstmuseum Ahlen wird vom 25.10.2015-24.01.2016 die konkrete Kunst aus der Hellweg-Region den Werken namhafter und internationaler Künstler aus der Sammlung Schroth, Soest gegenübergestellt. Das Projekt wird großzügig mit Mitteln der Kunst- und Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und von lokalen Unterstützern gefördert.

Juli 2014: Katalog von Tine Benz erschienen

Tine Benz: A Portrait of Everything, Mulit-Media/Installation, Kunstmuseum Ahlen, Foto: Eric Tschernow, Berlin © Tine Benz
Tine Benz: A Portrait of Everything, Mulit-Media/Installation, Kunstmuseum Ahlen, Foto: Eric Tschernow, Berlin © Tine Benz

 

Im letzten Jahr waren Arbeiten von Tine Benz im Rahmen von INTERMEZZO 2013: Von der Fläche in den Raum im Kunstmuseum Ahlen zu sehen. Gemeinsam mit der Architektenkammer NRW, wo Arbeiten der Künstlerin noch bis zum 22. August präsentiert werden, ist nun ein Ausstellungskatalog zum Preis von € 18.- erschienen. Die Publikation enthält zahlreiche Abbildungen neuer und älterer Arbeiten, darunter auch der Installation "A Portrait of Everything", die Tine Benz im letzten Jahr eigens für das Kunstmuseum Ahlen geschaffen hatte. Zwei Texte von Susanne Buckesfeld  führen in das Werk der in Berlin lebenden Künstlerin ein. In ihrer Kunst beschäftigt sich Tine Benz zu einem großen Teil mit dem Verhältnis zwischen Bild und Raum. Dabei gelingt es ihr, die Grenzen zwischen beiden zu überschreiten, in dem sie das Bild in den Raum hinein erweitert, den Raum ins Bild holt.

27. Juni 2014: Lichtkunst: Das Mädchen ist wieder da!

Foto: Hubert Kemper, Ahlen
Foto: Hubert Kemper, Ahlen

 

Lange Zeit wurde es vermisst, jetzt ist es wieder da: Das Mädchen, das die Lichtkunstinstallation "Kaskade" von Egill Sæbjörnsson in Schuss hält. Nur kurz war die Figur zur Einweihung am 4. April 2014 auf dem Dach des Kunstmuseums zu sehen. Inzwischen ist die Animation optimiert worden. An jedem Freitagabend geraten die herablaufenden Lichtstreifen der Videoprojektion von Egill Sæbjörnsson ins Stocken. Eine Tür öffnet sich und das gelb behelmte Mädchen erscheint, um - mit einem Hammer ausgerüstet - die Lichtinstallation wieder in Stand zu setzen. Nach wenigen Schlägen laufen die Streifen wieder wie geschmiert. Die Lichtkunstinstallation ist täglich von 21 Uhr für drei Stunden eingeschaltet; die Animation ist nur freitags zu sehen. Das Projekt im Rahmen von HELLWEG - ein LICHTWEG wurde großzügig finanziert mit Mitteln der Theodor F. Leifeld-Stiftung und der Kunst- und Kulturförderung des Landes NRW.

Freitag, der 13. Juni 2014 - ein Glückstag für das Kunstmuseum: Dr. Andreas Dombret schenkt Gemälde von Hans Steinbrenner

Museumsdirektor Burkhard Leismann, Dr. Andreas Dombret, Silke-Anna Linnemann, 1. Vorsitzende des Förderkreises und Jürgen H. Conzelmann, Leihgeber (v.l.n.r.)
Museumsdirektor Burkhard Leismann, Dr. Andreas Dombret, Silke-Anna Linnemann, 1. Vorsitzende des Förderkreises und Jürgen H. Conzelmann, Leihgeber (v.l.n.r.)

Dr. Andreas Dombret überreichte am heutigen Freitag, den 13. Juni 2014 ein Gemälde von Hans Steinbrenner aus dem Jahr 1997 für die Sammlung des Hauses. Die Schenkung an den Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. wird dem Kunstmuseum Ahlen als Dauerleihgabe überlassen.Das Gemälde bereichert die Sammlung im Bereich konkret-konstruktiver Kunst der Nachkriegszeit. Im vergangenen Jahr hatte Dr. Dombret bereits die Skulptur „Figur“ von 1983 dem Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. geschenkt. Dr. Dombret ist dem Kunstmuseum sehr verbunden, da er seine Jugend in der Stadt an der Werse verbrachte. Das Gemälde ist derzeit in der aktuellen Ausstellung „Hans Steinbrenner: Skulptur, Grafik & Malerei“ zu sehen, die noch bis zum 3. August 2014 läuft.

April 2014: Werkverzeichnis von Herbert Ebersbach erschienen

Das Werkverzeichnis von Herbert Ebersbach (1902-1984) ist zur Finissage der Ausstellung "Anerkannt. Verfemt. Wiederentdeckt: Herbert Ebersbach. Ein Expressionist der Zweiten Generation" im Verlag Kettler erschienen. Es umfasst über 400 Ölgemälde und wird begleitet von einem Textbeitrag zu Leben und Werk des Künstlers von der Kunsthistorikerin Dr. Christiane Reipschläger. Zum Preis von € 27,-- kann es im Kunstmuseum erworben werden. Bestellungen telefonisch unter der Nummer 0 23 82 / 91 83 0 oder per E-Mail. Das Werkverzeichnis ist auch im Buchhandel erhältlich unter der ISBN 978-3-86206-349-9.

 

Herbert Ebersbach war ein Expressionist der Zweiten Generation. Er begann seine Karriere in den 1920er Jahren an den Kunstakademien von Dresden und Düsseldorf. 1933 als Regimegegner verhaftet und für über ein Jahr in ein Konzentrationslager interniert, wurde Ebersbachs künstlerische Entwicklung jäh unterbrochen. Er wählte Bielefeld als Zufluchtsort, wurde dort jedoch 1937 als entartet diffamiert. In der Nachkriegszeit knüpfte Herbert Ebersbach an sein expressionistisches Frühwerk an und schuf ein umfangreiches Œuvre, das dreißig Jahre nach seinem Tod erstmals ans Licht der Öffentlichkeit gelangt.

April 2014: Spektakuläre Lichtkunstinstallation für das Kunstmuseum Ahlen

Egill Sæbjörnsson: Kaskade, Lichtinstallation, 2014
Egill Sæbjörnsson: Kaskade, Lichtinstallation, 2014

 

Zum 20jährigen Bestehen präsentiert das Kunstmuseum Ahlen eine spektakuläre ortsspezifische Lichtkunstinstallation des isländischen Künstlers Egill Saebjörnsson. Es handelt sich um eine der ersten permanenten Video-Projektionen im Außenraum überhaupt.

 

Das Projekt im Rahmen von HELLWEG – ein LICHTWEG wurde großzügig finanziert mit Mitteln der Kunst- und Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Theodor F. Leifeld-Stiftung. Es wird täglich nach Einbruch der Dunkelheit für drei Stunden zu sehen sein. Die Laufzeit ist auf 15 Jahre angelegt.

 

Die Installation "Kaskade" verwandelt den Neubau des Kunstmuseums in eine faszinierende Lichtskulptur.  Die Realität als Bühne für seine überschäumende künstlerische Phantasie zu nutzen – mit dieser Haltung konzipiert Egill Sæbjörnsson im Allgemeinen seine Kunstprojekte. „Kaskade“ unterstreicht die skulpturale Qualität des für das Kunstmuseum Ahlen so typische Tonnendach und verändert es zugleich. Indem Variationen von herablaufenden Lichtstreifen und spielerische Animationen auf die Außenhaut des Neubaus projiziert werden, erhält das Gebäude in der Dunkelheit ein völlig neues Antlitz.

 

Egill Sæbjörnsson, geboren 1973 in Reykjavik, lebt und arbeitet in Berlin.

 

November 2013: Ehrenmitgliedschaft im Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. für Dr. Andreas Dombret

Burkhard Leismann (Museumsdirektor), Dr. Andreas Dombret, Silke Anne Linnemann (Vorsitzende Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V.), Benedikt Ruhmöller (Bürgermeister der Stadt Ahlen) (v.l.n.r.)
Burkhard Leismann (Museumsdirektor), Dr. Andreas Dombret, Silke Anne Linnemann (Vorsitzende Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V.), Benedikt Ruhmöller (Bürgermeister der Stadt Ahlen) (v.l.n.r.)


Dr. Andreas Dombret wurde am 21.11.2013 die Ehrenmitgliedschaft im Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. verliehen.  Silke Linnemann, Vorsitzende des Förderkreises Kunstmuseum Ahlen e.V.,  überreichte die Urkunde in einer kleinen feierlichen Zeremonie und  würdigte Linnemann das außerordentliche Engagement für das Kunstmuseum. Im Januar letzten Jahres hatte Dombret dem Förderkreis die  Bronzeskulptur „Figur“ (1983) von Hans Steinbrenner (1928-2008) als Schenkung überreicht. Seitdem steht die Skulptur der Sammlung des Kunstmuseums Ahlen als Dauerleihgabe zur Verfügung. Eine begleitende Ausstellung zum künstlerischen Schaffen von Steinbrenner wird mit Unterstützung Dr. Andreas Dombrets im nächsten Jahr stattfinden.

Der Frankfurter Bildhauer Hans Steinbrenner ist einer der renommiertesten deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit. Zahlreiche seiner Werke befinden sich im öffentlichen Raum, vor allem in seiner Heimatstadt Frankfurt a.M., aber auch in Bochum, Bottrop, Bremen,  Marl und Heidelberg.

Dr. Andreas Dombret ist in Ahlen aufgewachsen und hat dort seine Kindheit und Jugend verbracht. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.

September 2013: Film zur Ausstellung "Ruhe-Störung"

Ab sofort online ins Museum schnuppern! Auf dem Youtube-Kanal des Kunstmuseums ist der Film zur aktuellen Ausstellung „Ruhe-Störung. Streifzüge durch die Welten der Collage“ abrufbar. Als kleiner Appetithappen macht er Laune auf die Doppelschau, die zeitgleich in Ahlen und im Marta Herford stattfindet und noch bis zum 26.1.2014 zu sehen ist.

Januar 2013: Dr. Dombret schenkt Steinbrenner-Skulptur

Dr. Andreas Dombret, Silke Linnemann, Burkhard Leismann (v.l.n.r.)
Dr. Andreas Dombret, Silke Linnemann, Burkhard Leismann (v.l.n.r.)


Der Frankfurter Bildhauer Hans Steinbrenner (1928-2008) ist einer der renommiertesten deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit. Zahlreiche seiner Werke befinden sich im öffentlichen Raum, vor allem in seiner Heimatstadt Frankfurt a.M., aber auch in Bochum, Bottrop, Bremen,  Marl und Heidelberg. Das Kunstmuseum Ahlen freut sich über die Schenkung der Bronzeskulptur "Figur" (Aufl. 6, h 139 cm) von Hans Steinbrenner aus dem Jahr 1983 durch Dr. Andreas Dombret für den Förderkreis Kunstmuseum Ahlen e.V. Die Skulptur bereichert und ergänzt die hervorragende Sammlung des Museums im Skulpturengarten, wo sich Stein- und Stahlskulpturen insbesondere von Heinz Mack finden. Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank und in Ahlen aufgewachsen, möchte mit seiner Schenkung das Engagement des Kunstmuseums und der Stadt Ahlen für die zeitgenössische Kunst tatkräftig unterstützen.