Intermezzo 2019 - Geteilte Wirklichkeit

Teil II vom 25.08. - 03.11.2019

Intermezzo 2019 zeigt vier zeitgenössische Positionen, die mit unterschiedlichen Medien- Malerei, Fotografie, Video- und Aktionskunst - geteilte Wirklichkeiten erlebbar machen. Den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern geht es insbesondere um bildhafte Mitteilung, Empathie und Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen visuellen und gesellschaftlichen Kulturen. Teil I zeigte bis zum 11. August Sandra del Pilar "Narziss am Fenster" und Myriam Thyes "Barocke Versprechen und Konstruktive Zweifel".

 

Siglinde Kallnbach  a performancelife

Siglinde Kallnbach, Fundsache, Januar 2019, Druck auf Leinwand, 120 x 80 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Siglinde Kallnbach, Fundsache, Januar 2019, Druck auf Leinwand, 120 x 80 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Ausgewählte Werke geben Einblick in die Aktionskunst der Kölner Künstlerin Siglinde Kallnbach (1956*), die sich seit rund 40 Jahren mit gesellschaftlichen Ritualen und politischen Ereignissen auseinandersetzt. Sie zeigt Relikte vergangener Performances, Filme, Bildcollagen und Installationen, die ihre oft mit vollem Körpereinsatz ausgeführten Aktionen und Projekte visualisieren. Das Thema der Verletzung und der Heilung, des Terrors und der Solidarität zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Werk, wobei sie mit ihrer Kunst zum Kulturaustausch, zur Teilhabe und Empathie aufruft. Siglinde Kallnbachs Name steht vor allem für ihr lebenslanges Kunstprojekt  „a performancelife“, das sie im Jahr 2000 aufgrund eigener schwerer Erkrankung begonnen hat und in dessen Rahmen sie bis heute weltweit Bekundungen der Solidarität sammelt und transformiert.

 

 

Eröffnung am Samstag, 24. August 2019, um 16 Uhr

Begrüßung: Dr. Stephan Trescher, komissarischer
künstlerischer Leiter, Kunstmuseum Ahlen

Einführung:  Dr. Winfried Gellner, Kunsthistoriker, Köln

 

Albert Merz  Zweisicht

Albert Merz, ANATOMIE EINES TANZES, Nr. 3 verurteilt, 2011, Acryl, Laserdruck auf Leinwand, 240 x 80 cm, Foto: © Gerhard Haug
Albert Merz, ANATOMIE EINES TANZES, Nr. 3 verurteilt, 2011, Acryl, Laserdruck auf Leinwand, 240 x 80 cm, Foto: © Gerhard Haug

 

Der in Berlin lebende Schweizer Maler Albert Merz (*1942) präsentiert eine interessante künstlerische Position, die sich zwischen Figuration, Abstraktion und konkreter Malerei bewegt. In seinen oft zweigeteilten Bildern entstehtein poetisches, mitunter auch analysierendes Zusammenspiel von Motiven, die sich auf Wesentliches konzentrieren und durch pointierte Gegensätze ihre besondere Bedeutung gewinnen. Albert Merz spricht in seiner „doppelsichtigen“Bildwelt verschiedene Wirklichkeiten an und fordert den Betrachter auf, die Dinge in ihrer Dualität neu zu betrachten. Bilder und Zeichen, Zeitgenössisches und Mythisches, Technisches und Vegetabiles geraten in seinen Bildern in ein geheimnisvolles Miteinander. Albert Merz arbeitet zeichenhaft-abstrakt und anschaulich zugleich.

 

Eröffnung am Samstag, 24. August 2019, um 16 Uhr

Begrüßung: Dr. Stephan Trescher, komissarischer  künstlerischer Leiter, Kunstmuseum Ahlen

Einführung: Dagmar Schmidt M.A., Kunstmuseum Ahlen

 


Abschlussausstellung der Kunstklasse 10 der Fritz-Winter-Gesamtschule

 "Brücken und Rücken"

 

Im Foyer und im Foyer des Forums bereichern künstlerische Arbeiten der aktuellen Kunstklasse 10 von Hille Mees mit ihrer Abschlussausstellung "Brücken und Rücken"
- mit Malerei, mit plastischen Arbeiten, Konstruktionen, Filmen und Zeichnungen - 

das Kunstgeschehen des Hauses.

 

Der Eintritt  ist freI.