19.02. - 01.05.2017

Helmuth Macke.                                                                                            Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden

Abb. Helmuth Macke, Park in Dilborn, um 1912-13, Öl auf Pappe, Kunstmuseum Ahlen,  Leihgabe aus Privatbesitz
Abb. Helmuth Macke, Park in Dilborn, um 1912-13, Öl auf Pappe, Kunstmuseum Ahlen, Leihgabe aus Privatbesitz

 

Zum 80. Todestag und 125. Geburtstag von Helmuth Macke (1891 -1936) wirft die Ausstellung Helmuth Macke. Im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden
mit rund 120 Kunstwerken ein neues Licht auf dessen Bedeutung im Kreis der künstlerischen Avantgarde.
Namentlich steht er im Schatten seines berühmten Cousins August Macke, als vielversprechender Künstler war er in jungen Jahren sogar „moderner“.
Durch Johann Thorn-Prikker und das Umfeld der Krefelder Kunstgewerbeschule kam er früh um 1907 mit aktuellen französischen Kunstströmungen in Berührung. Helmuth Macke bewegte sich nicht nur im Kreis des Jungen Rheinlandes, stand mit August Macke, Heinrich Nauen, Heinrich Campendonk oder Hans Thuar in engem Kontakt. Längere Aufenthalte in Bayern und in Berlin führten zu einem intensiven Austausch mit den Künstlern der "Neuen Künstler-vereinigung München" und der Künstlergruppe „Die Brücke“, insbesondere mit Franz Marc und Erich Heckel war er eng befreundet. Helmuth Mackes Bilder werden im Dialog mit ausgewählten Werken dieser engsten Freunde und Künstlerkollegen präsentiert.
                         

 

An fünf Stationen, in der Städtischen Wessenberg-Galerie, Konstanz, im Kunstmuseum Ahlen in der aktuellen Ausstellung, folgend in Penzberg und in Erfurt und zum Abschluss im Frühjahr 2018 im August Macke Haus in Bonn wird die Ausstellung mit verschiedenen Schwerpunkten gezeigt.

In Ahlen liegt ein Schwerpunkt der Werkschau auf den frühen experimentellen Arbeiten Helmuth Mackes im Kontext seines „Krefelder Freundeskreises“ an der Kunstgewerbeschule aus der Sammlung des Hauses und auf den Arbeiten der 1920er Jahre. Bislang unveröffentlichte Zeitdokumente und insbesondere ein für Ahlen ausgeliehenes Schlafzimmerinterieur, das Helmuth Macke für den Sammler Klaus Gröppel gestaltet hat, runden den Einblick in das Œuvre Helmuth Mackes ab.

 

Es ist ein umfangreiches Katalogbuch, herausgegeben von Dr.Ina-Ewers-Schultz, erschienen, das den Künstler begleitend in allen Facetten dokumentiert.