nter Fruhtrunk. Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt

vom 10.03. - 19.05.2019

Günter Fruhtrunk, Schwarzes Thema und Rot, 1958,   Kasein auf Jute, 100 x 72,5 cm © Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt, VG-Bildkunst, Bonn, 2019
Günter Fruhtrunk, Schwarzes Thema und Rot, 1958, Kasein auf Jute, 100 x 72,5 cm © Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt, VG-Bildkunst, Bonn, 2019

Mit den rund 25 Gemälden und Grafiken aus der Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt zeigt das Kunstmuseum Ahlen eine der umfassendsten Privatsammlungen zum Schaffen von Günter Fruhtrunk. Die in der Sammlung befindlichen Werke des Künstlers aus den Jahren 1958 bis 1982 veranschaulichen neben der besonderen Konstruktion und visuellen Präsenz des Einzel-werks einzelne Etappen seines künstlerischen Weges. Direkt nach dem Krieg nahm Günther Fruhtrunk (1923 - 1982) Kunstunterricht bei William Straube und interessierte sich bald über die Bekanntschaft mit Willi Baumeister und Julius Bissier für das Erbe der ungegenständlichen Moderne. Künstlerisch war er Autodidakt und arbeitete in den 1950er Jahren in seiner Wahlheimat Paris in den Ateliers von Fernand Léger und Hans Arp. Sein eigenes reduziertes Vokabular und die ihn kennzeichnenden Bildstrukturen entwickelte er aus der konstruktiven Kunst heraus. Durch seine Kunst und die Lehre an der Akademie der Bildenden Künste in München gehörte er in den 1960er und 1970er Jahren zu den bedeutendsten Vertretern der Konkreten Kunst in Deutschland. Aktuell findet seine Kunst wiederholt große Aufmerksamkeit und Anerkennung.

 

Zur Eröffnung am Samstag, den 9. März, um 16 Uhr sprechen:

 

Dr. Stephan Trescher, stellvertretender künstlerischer Leiter, Kunstmuseum Ahlen

Dr. Robert Freiberg, Kurator und wiss. Mitarbeiter, Kunstmuseum Ahlen

 


Andreas Horlitz- Reflection

vom 10.03. - 19.05.2019

Andreas Horlitz, o.T., aus der Serie Lexikon, 1998, Ilfochrome Transparent, Edelstahl, © Nachlass: Kunstmuseum Ahlen, VG-Bildkunst, Bonn, 2019
Andreas Horlitz, o.T., aus der Serie Lexikon, 1998, Ilfochrome Transparent, Edelstahl, © Nachlass: Kunstmuseum Ahlen, VG-Bildkunst, Bonn, 2019

Die Ausstellung Andreas Horlitz - Reflection zeigt in einer ersten Rückschau bekannte Werke und Arbeiten aus dem Nachlass, die zum ersten Mal in Ahlen gezeigt werden. Das Kunstmuseum Ahlen hat den Nachlass von Andreas Horlitz nach seinem frühen Tod im Jahr 2016, dem Wunsch des Künstlers folgend, in seine Obhut genommen. Von der Photographie herkommend, schuf Andreas Horlitz (1955 – 2016) in verschiedenen bildlichen Medien und Materialien ein intellektuell forderndes wie sinnlich ansprechendes Oeuvre. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf seinen oft großformatigen Leuchtkästen, die photographische Detailschärfe und sinnliche Ausstrahlung puren Farblichtes in sich vereinen. Ebenso werden seine Glas- und Spiegelarbeiten zu sehen sein, in denen Andreas Horlitz aus naturwissenschaftlichen Bildgebungsverfahren ganz neue und verblüffende Formen des Porträts entwickelte.Seine spannenden „Kopiermontagen“, einem von Horlitz zu höchster Meisterschaft gebrachten Verfahren photographischer Doppelbelichtung, ergänzen die Auswahl.

 

Zur Eröffnung am Samstag, den 9. März, um 16 Uhr spricht:

 

Dr. Stephan Trescher, stellvertretender künstlerischer Leiter, Kunstmuseum Ahlen