Kommende Ausstellungen

10. März  bis 19. Mai 2019

 

Günter Fruhtrunk

Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt

 

Der 1982 verstorbene Künstler Günter Fruhtrunk ist ein international bekannter Maler und Zeichner. Seine zunächst noch wenig konstruktivistischen Bilder wurden erstmals in einer Einzelausstellung 1947 in Freiburg gezeigt. 1948 lernte er Willi Baumeister kennen, 1949 dann Julius Bissier, die ihn mit der Bedeutung der gegenstandslosen Malerei vertraut machten. 1951 erfolgte eine Studienreise nach Paris und er war als Mitarbeiter im Atelier von Fernand Léger tätig. 1954 erhielt Günter Fruhtrunk ein Stipendium des Landes Baden-Württemberg und zog nach Paris. 1955 war er im Atelier von Hans Arp tätig und stellte 1960 in einer Einzelausstellung in der Galerie Denise René aus. 1961 erhielt vom Kulturpreis im Bundesverband der Deutschen Industrie den Prix Jean Arp. Von 1967 bis zu seinem Tod durch Selbstmord im Jahr 1982 war er als Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München tätig. Seine Arbeiten wurden vor allem durch die Dokumenta 4 bekannt und er erhielt 1967 den Burda-Preis für Malerei. 1970 gestaltete er u.a. für ALDI-Nord das Design der Plastik-Einkauftauschen. Aus der Sammlung Maximilian und Agathe Weishaupt in München zeigt das Kunstmuseum Ahlen Arbeiten des Künstlers aus den Jahren 1958 bis 1981, die unterschiedliche Etappen in seinem Werk veranschaulichen und die Dynamik seiner Farb-Form-Kompositionen lebendig werden lassen.

 

Andreas Horlitz - Reflection

Werke aus dem Nachlass

 

In der Ausstellung Reflection präsentiert das Kunstmuseum Ahlen Werke des Künstlers Andreas Horlitz (1955 – 2016). Von der Photographie herkommend, entwickelte er ein sehr eigenständiges, intellektuell forderndes wie sinnlich ansprechendes Oeuvre in verschiedenen bildlichen Medien und Materialien. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf seinen oft großformatigen Leuchtkästen, die photographische Detailschärfe und sinnliche Ausstrahlung puren Farblichtes in sich vereinen. Ebenso werden zahlreiche seiner Glas- und Spiegelarbeiten zu sehen sein, in denen er sich vornehmlich mit verschiedenen naturwissenschaftlichen Bildgebungsverfahren aus der Chronobiologie, der Genetik und verwandten Wissenschaftszweigen befasste. Andreas Horlitz gelang es, aus diesem Formenvokabular ganz neue und verblüffende Formen des Selbstporträts zu schaffen. Ergänzt werden diese spektakulären Licht- und Spiegelbilder um nicht minder spannende und ästhetisch ansprechende „Kopiermontagen“, einem von Herlitz zu höchster Meisterschaft gebrachten Verfahren photographischer Doppelbelichtung.
Bereits im Jahr 2010 zeigte das Kunstmuseum Ahlen eine Ausstellung zum aktuellen Werk von Andreas Horlitz. Nach seinem frühen Tod im Jahr 2016 hat das Museum seinen Nachlass übernommen. Es war der Wunsch von Andreas Horlitz das Kunstmuseum Ahlen mit der Betreuung seines Oeuvres zu begünstigen. So vereint die Ausstellung bekannte Werke mit Arbeiten aus dem Nachlass, die zum ersten Mal in Ahlen gezeigt werden.

 


Intermezzo 2019

 

Geteilte Wirklichkeit

 

 

 

02. Juni - 11. August 2019

 

Sandra del Pilar "Narziss am Fenster"

 

Myriam Thyes "Barocke Versprechen und Konstruktive Zweifel"

 

 

 

25. August - 03. November 2019

 

Siglinde Kallnbach "a performancelife eine retrospektive Annäherung"

 

Albert Merz "Zweisicht".