Lichtkunst am Kunstmuseum Ahlen

Egill Sæbjörnsson: Kaskade, 2014

Egill Sæbjörnsson: Kaskade, Lichtinstallation, 2014. Foto: Hubert Kemper, Ahlen
Egill Sæbjörnsson: Kaskade, Lichtinstallation, 2014. Foto: Hubert Kemper, Ahlen

Zum 20jährigen Bestehen hat das Kunstmuseum Ahlen eine spektakuläre ortsspezifische Lichtkunstinstallation des isländischen Künstlers Egill Saebjörnsson eingerichtet. Die Video-Projektion auf das Dach des Kunstmuseums läuft täglich mit Einbruch der Dunkelheit. Im Sommer startet die Installation um 20 bzw. 21 Uhr, in der Winterzeit um 18 Uhr und läuft für jeweils 3 Stunden. Es handelt sich um eine der ersten permanenten Video-Projektionen im Außenraum überhaupt. Die Laufzeit ist auf 15 Jahre angelegt.

 

 

Das Projekt im Rahmen von HELLWEG – ein LICHTWEG wurde großzügig finanziert mit Mitteln der Kunst- und Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Theodor F. Leifeld-Stiftung.

 

Die Installation "Kaskade" verwandelt den Neubau des Kunstmuseums in eine faszinierende Lichtskulptur.  Die Realität als Bühne für seine überschäumende künstlerische Phantasie zu nutzen – mit dieser Haltung konzipiert Egill Sæbjörnsson im Allgemeinen seine Kunstprojekte. „Kaskade“ unterstreicht die skulpturale Qualität des für das Kunstmuseum Ahlen so typische Tonnendach und verändert es zugleich. Indem Variationen von herablaufenden Lichtstreifen und spielerische Animationen auf die Außenhaut des Neubaus projiziert werden, erhält das Gebäude in der Dunkelheit ein völlig neues Antlitz.

 

Zur Einweihung am 4. April 2014 wurde die Lichtinstallation live mit Piano-Musik von Chilly Gonzales begleitet. Mehr

 

Egill Sæbjörnsson, geboren 1973 in Reykjavik, lebt und arbeitet in Berlin.